40 Jahre Klausenhof Herrischried

Mit einem ökumenischen Freiluftgottesdienst haben wir in Herrischried bei herrlichem Sommerwetter das 40-jährige Jubiläum des Freilichtmuseums Klausenhof gefeiert.

In seiner Ansprache ermutigte Pfarrer Rathgeber in Anlehnung an Jeremia 29 "Das Beste der Stadt zu suchen" und im Rückblick auf die damals sehr mühevolle Vergangenheit die Zukunft mit Gottes HIlfe zuversichtlich in den Blick zu nehmen.

Regina Jaeckel feierte für die katholische Kirchengemeinde mit, die Kirchenband mit Lidia Walender, Eva Nübel, Dirk Bürgelin und Miriam Kammerer begleitete den Gottesdienst auf gewohnt schwungvolle Art.

Man war sich einig, dass es einfach schön war im Freien und ohne Maske wieder ein Stück gottesdienstlicher Normalität zu genießen.

 

Unsere Wildblumenwiese

Es hat etwas gedauert, aber seit einigen Tagen sind auf der Fläche neben dem Pfarrhaus in Murg zahlreiche Wildblumen zu sehen. Noch dominieren die Farben blau und weiß. Etwas gelb ist aber auch schon dabei. Inzwischen kann man auch die zahlreichen Wildbienen beobachten, die fleißig den Nektar sammeln und zwischen den bunten Blüten hin und her fliegen. Wir sind gespannt, wie es weitergeht und freuen uns, dass das Projekt "Blumenwiese" erfolgreich war. Herzlichen Dank nochmals allen Spenderinnen und Spendern, die dazu beigetragen haben.

Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu: Worauf bauen wir?

In Murg, Rickenbach und Herrischried wurden auch in diesem Jahr die traditionellen Gottesdienste zum Weltgebetstag von den ökumenischen Frauengruppen mit viel Liebe vorbereitet und gefeiert. Auf die sich normalerweise anschließenden Feiern mit Kostproben aus Küche und Kultur des jeweiligen Weltgebetstagslandes musste coronabedingt leider – vorerst – verzichtet werden.

Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher freuten sich, dass zumindest die Gottesdienste stattfinden konnten und ließen sich von der Botschaft  der Frauen aus Vanuatu berühren und von den Klängen der ausdrucksvollen Lieder stärken.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über 100 Jahren für den Weltgebetstag und machen sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Alleine in Deutschland besuchten am 5. März 2021 hunderttausende Menschen die Gottesdienste und Veranstaltungen.

2021 kam die Weltgebetstagsliturgie von Frauen des pazifischen Inselstaats Vanuatu.

Felsenfester Grund für alles Handeln sollten Jesu Worte sein. Dazu wollen die Frauen aus Vanuatu mit ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2021 ermutigen. „Worauf bauen wir?“, ist das Motto des Weltgebetstags aus Vanuatu, in dessen Mittelpunkt der Bibeltext aus Matthäus 7, 24 bis 27 stand. Denn nur das Haus, das auf festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle bei Matthäus. Dabei gilt es Hören und Handeln in Einklang zu bringen: „Wo wir Gottes Wort hören und danach handeln, wird das Reich Gottes Wirklichkeit. Wo wir uns daran orientieren, haben wir ein festes Fundament – wie der kluge Mensch im biblischen Text. Unser Handeln ist entscheidend“, sagen die Frauen in ihrem Gottesdienst.

Ein Ansatz, der in Vanuatu in Bezug auf den Klimawandel bereits verfolgt wird. Denn die 83 Inseln im pazifischen Ozean sind vom Klimawandel betroffen, wie kein anderes Land, und das, obwohl es keine Industrienation ist und auch sonst kaum CO2 ausstößt. Die steigenden Wassertemperaturen gefährden Fische und Korallen. Durch deren Absterben treffen die Wellen mit voller Wucht auf die Inseln und tragen sie Stück für Stück ab. Stei­gende Temperaturen und veränderte Regenmuster lassen Früchte nicht mehr so wachsen wie früher. Zudem steigt nicht nur der Meeresspiegel, sondern auch die tropischen Wirbel­stürme werden stärker. So zerstörte zum Beispiel 2015 der Zyklon Pam einen Großteil der Inseln, 24 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm. Um dem entgegenzuwirken, gilt seit zwei Jahren in Vanuatu ein rigoroses Plastikverbot. Die Nutzung von Einwegplastiktüten, Trinkhalmen und Styropor ist verboten. Wer dagegen verstößt muss mit einer Strafe von bis zu 900 Dollar rechnen.

Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit: Zum Beispiel im pazifischen Raum, auch auf Vanuatu. Dort lernen Frauen sich über Medien eine Stimme zu verschaffen, damit ihre Sichtweisen und Probleme wahrgenommen werden. Oder in Indonesien, wo Frauen neben ökologischem Landbau lernen, welche Rechte sie haben und wie sie um deren Einhaltung kämpfen. An dieser Stelle auch herzlichen Dank für alle großen und kleinen Spenden für den WGT!

Mehr Informationen: www.weltgebetstag.de

Einführung und Abschied

Mit einem Gottesdienst am 7. Februar 2021 wurde Gemeindediakon Jan Hofheinz verabschiedet. Herr Hofheinz war in unserer Kirchengemeinde für sechs Monate tätig um die Zeit nach dem Weggang von Pfarrerin Sonja Schelb zu überbrücken. Jan Hofheinz hat sich in dieser Zeit insbesondere um die Konfirmand*innen unserer Gemeinde gekümmert und Religionsunterricht erteilt. Auch einige Gottesdienste hat er gehalten und damit Vakanzpfarrer Martin Rathgeber entlastet.
Wir danken Jan Hofheinz sehr für seine Arbeit in unserer Kirchengemeinde und wünschen ihm für seinen weiteren Weg Gottes Segen. Herr Hofheinz wird uns Ende Februar verlassen und sein Masterstudium beginnen.

In diesem Gottesdienst wurde außerdem unser neuer Pfarrer Martin Rathgeber in seinen Dienst in Murg, Rickenbach und Herrischried eingeführt. Er war bereits Ende Januar mit seiner Frau Franziska in unser Pfarrhaus eingezogen. Sein Dienst begann offiziell am 1. Februar 2021. Frau Dekanin Vogel zeigte sich sehr zufrieden, dass damit nun die Vakanzzeit unserer Kirchengemeinde beendet ist und die Gemeinde für die kommenden Jahre wieder fest besetzt ist.

(Fotos: Karl-Wilhelm Frommeyer)

 

Lesen Sie den Bericht auf www.evangelisch-am-hochrhein.de.

Den Bericht in der Badischen Zeitung finden Sie hier.

Ende und Anfang - „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein.“

Sonja Schelb und Jan Hofheinz
Sonja Schelb und Jan Hofheinz

Pfarrerin Sonja Schelb beendet ihren Dienst in Murg, Rickenbach und Herrischried, Diakon Jan Hofheinz wird eingeführt.

 

Mit dem Monat August endet der Dienst von Pfarrerin Sonja Schelb in Murg. Anschließend wird Diakon Jan Hofheinz für einige Monate in der Evangelischen Kirchengemeinde tätig sein.
Feierlich aber kurz fiel der Gottesdienst zur Verabschiedung und Einführung aus, denn wegen der Corona Epidemie sollte er nur 30 Minuten dauern. Dabei war herzliche Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit in Murg zu spüren. In der Predigt sagte Dekanin Christiane Vogel beiden das Wort „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein“ aus dem 1. Buch Mose, Kapitel 12, zu. „Die Vergangenheit ist geordnet, die Gegenwart ist erfüllt, die Zukunft ist erhellt“, so charakterisierte Vogel die Umbruchsituation.

 

Die bisherige gute Zusammenarbeit mit dem Vakanzpfarrer Martin Rathgeber (Wehr), mit dem Kirchengemeinderat in Murg und seinem Vorsitzenden Jörg Martin hatte sichtbar zu einem herzlichen Verhältnis geführt. Pfarrerin Schelb berichtete von einer berührenden „Abschiedstour“ durch die Gemeinde, da nur wenige Gemeindeglieder wegen des durch Corona beschränkten Platzangebots in der Kirche am Gottesdienst teilnehmen konnten und ein Empfang zur Verabschiedung auch ausfallen musste.

 

Mit strahlendem Gesicht lobte sie die Erfahrungen in der Gemeinde Murg. Viele Personen seien offen auf sie zugegangen, hätten ihre Ideen mit ihr besprochen und tatkräftig mitgemacht. Der Kirchengemeinderat sei durch Vielfalt und viele Gaben geprägt. Es herrsche ein gute Arbeitsatmosphäre und ein guter, persönlicher Umgang. Sie habe viele gute Erfahrungen machen können und Unterstützung erfahren. Nun freut sich Schelb auf Neues in einer auf ein Jahr befristeten Elternzeit-Vertretung in einem Gruppenpfarramt in Freiburg. Nach der Zeit in der ländlichen Gemeinde sucht sie nun Team-Erfahrung in der Stadt.

 

Diakon Jan Hofheinz (26) ist bislang in Heidelberg als Gemeindediakon tätig, ab 1. September wird er einige Aufgaben von Pfarrerin Schelb übernehmen und Vakanzpfarrer Rathgeber tatkräftig unterstützen. Bislang waren seine Schwerpunkte die Konfirmandenarbeit, die Betreuung und Anleitung der Konfi-Teamer, Kindergottesdienst und Religionsunterricht in der Schule. Viel Freude haben ihm auch die „Gottesdienste für junge Erwachsene“ gemacht, die durch aktuelle Pop-Musik geprägt waren. Gottesdienste in Altersheimen und einige Monate Mitarbeit im Kindergarten vermittelten zusätzliche Erfahrungen. Hofheinz möchte in Murg seinen Horizont erweitern, andere Menschen und andere Umgebung kennenlernen. Nach der Tätigkeit in der Stadt ist er neugierig auf die eher ländliche Situation. Anschließend wird er seinen Masterstudiengang in Fach Religionspädagogik beginnen.

 

Im festlichen Gottesdienst durfte die Gemeinde nicht singen, aber Bezirkskantor Matthias Flierl und Opernbariton Gerhard Nennemann beeindruckten an der Orgel bzw. durch seinen Gesang. Der Vorsitzende des Kirchengemeinderats Jörg Martin, Vakanzpfarrer Martin Rathgeber und Dekanin Christiane Vogel sowie Pfarrerin Sonja Schelb und Diakon Jan Hofheinz gestalteten die halbe Stunde am Sonntagnachmittag mit perfekt abgestimmter Zusammenarbeit. Die Gemeinde kann weiterhin positive Impulse erwarten.
(Text und Foto: Karl-Wilhelm Frommeyer)
Noch mehr Fotos finden Sie hier.

 

Es ist soweit!

Unser Projekt Wildblumenwiese ist gestartet. Die Firma Herzog hat Mitte Mai ihre Arbeit aufgenommen: Zunächst wurde die alte Wiese gemäht und die alte Vegetation mit dem Bagger abgetragen. Das abgetragene Gut wurde dann anschließend zum Recyclinghof gebracht, wo es wiederverwertet und zu Humus gemacht wird. Nachdem der blanke Erdboden nun mit dem Bagger grob aufgelockert und planiert wurde, ging es mit Schaufel und Kreil daran, den Boden fein zu planieren. Nun war der Boden bereit fürs Einsäen der Saatmischung. Das Saatgut wurde vom „Hof BergGarten“ genau auf unseren Standort abgestimmt: Volle Sonne, trocken, alte Wiesenfläche. Nach dem Einsäen wurde der Boden gewalzt – und nun ist die Natur dran!
Bei schönem, wechselhaftem Wetter können wir mit den ersten kleinen Sprossen Mitte Juni rechnen. Schauen Sie doch mal vorbei: Unsere wachsende Wildblumenwiese befindet sich in der Wieladingerstr. 5 in Murg, auf der linken Seite der Einfahrt zum Ev. Pfarramt.

 

Unser größter Dank geht an alle Unterstützer*innen des Projekts: An die Firma Herzog, den Hof BergGarten, an die Projektinitiator*innen, an alle Spender*innen und alle Mitfiebernden! Gemeinsam leisten wir mit unserem Projekt Wildblumenwiese einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt und Bewahrung der Schöpfung. DANKE!

Was blüht uns da?

 In der „Sommerblumenmischung Floriane 1“ vom Hof Berggarten ist eine bunte Mischung an Samen enthalten: Kornrade, Gartenringelblume, Saatwucherblume, Kornblume, Goldmohn, Drachenkopf, Jungfer im Grünen, Großes Löwenmäulchen und Nelkenleimkraut.

Evangelische Kirchengemeinde
Murg-Rickenbach-Herrischried

Wieladinger Str. 5
79730 Murg

Telefon: 07763 6961
Fax: 07763 801200
Mail: info@ekimurg.de

 

Bürozeiten 

Dienstag, Mittwoch, Freitag
09:00 Uhr-12:00 Uhr
Urlaub vom 20. September bis 10. Oktober 2021

 

 

Bankverbindung
Sparkasse Hochrhein
IBAN DE48684522900018032292
BIC SKHRDE6WXXX

Wir sind da!

Telefonisch, per Mail und Post für Sie erreichbar:

Ev. Pfarramt

Wieladinger Str. 5

79730 Murg

Tel. 07763/6961
(Di, Mi, Fr 9-12 Uhr)

Mail:
info@ekimurg.de

 

Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe in der Eifel, an der Ahr und im Rheinland können Sie über

https://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spende

tätigen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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