Martin Rathgeber wird Pfarrer unserer Gemeinde

Neubesetzung der Pfarrstelle zum 1. Februar 2021

Foto: Karl-Wilhelm Frommeyer
Foto: Karl-Wilhelm Frommeyer

Seit einigen Tagen ist es offiziell: Der Evangelische Oberkirchenrat hat der Besetzung der Pfarrstelle mit Pfarrer Martin Rathgeber aus Wehr zugestimmt.

Am Sonntag, 13.9., teilte Pfarrer Martin Rathgeber im Gottesdienst der Gemeinde in Wehr mit, dass er zum 1.2.2021 eine neue Aufgabe übernehmen wird:

„Ich möchte Sie darüber informieren, dass ich zum 1. Februar 2021 als Pfarrer zur evangelischen Kirchengemeinde Murg-Rickenbach-Herrischried wechseln werde, für die ich seit 2018 bereits die Vakanzvertretung habe. Pfarrerin z.A. Sonja Schelb hat nach 1 1/2 Jahren Murg vorzeitig verlassen, um eine befristete Elternzeitvertretung in Freiburg annehmen zu können. Der Evangelische Oberkirchenrat in Karlsruhe hat nun den Vorschlag gemacht, die vakante Stelle in Murg mit mir zu besetzen.

 

Die Gründe für meinen Wechsel sind vielfältig. Zum einen ist mir der weite Anfahrtsweg nach Waldshut ins Klinikum, wo ich eine halbe Stelle in der Klinikseelsorge inne habe, ein Dorn im Auge (ursprünglich sollte ich ja im Säckinger Spital eingesetzt werden, was ich auch bis Dezember 2017 war), zum anderen braucht es für Murg nun einfach eine mittel bis längerfristige Perspektive.

 

Das Hin und Her zwischen Wehr, Klinikum Waldshut und Murg habe ich als wenig befriedigend empfunden, weil man da immer ein wenig zwischen den Stühlen sitzt und sich nirgends so richtig auf eine Sache konzentrieren kann. Außerdem bin ich nun seit dem 1. September 2020 schon 11 Jahre in Wehr, eine Zeitspanne, in der ein Wechsel normalerweise routinemäßig erfolgen sollte bzw. kann. Deswegen ist ein Wechsel für mich jetzt richtig. Ich habe in Murg erfahren, dass die Zusammenarbeit gut klappt, dass auch dort ein Pfarrer gebraucht wird. Es ist also ein Entscheid für einen Wechsel, ein Entscheid für Murg, auch wenn es mir in Wehr und Öflingen immer gut gefallen hat.“

 

Wir freuen uns sehr, dass mit dem Wechsel von Pfarrer Martin Rathgeber nach Murg die Vakanz unserer Kirchengemeinde und damit auch die übergangsweisen Besetzungen ein Ende finden. Mit der Neubesetzung wird die Gemeinde Murg-Rickenbach-Herrischried ab dem 1. Februar 2021 wieder für längere Zeit einen eigenen Pfarrer haben.

Für den Umzug der Familie Rathgeber nach Murg erfolgen derzeit die letzten Sanierungsarbeiten in unserem Pfarrhaus. Nach umfangreichen und aufwändigen Arbeiten bietet das Pfarrhaus aus den 1980-Jahren jetzt ein modernes und zeitgemäßes Wohnambiente. Die Kosten der Sanierung betragen rund 120.000 Euro.

Ende und Anfang - „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein.“

Sonja Schelb und Jan Hofheinz
Sonja Schelb und Jan Hofheinz

Pfarrerin Sonja Schelb beendet ihren Dienst in Murg, Rickenbach und Herrischried, Diakon Jan Hofheinz wird eingeführt.

 

Mit dem Monat August endet der Dienst von Pfarrerin Sonja Schelb in Murg. Anschließend wird Diakon Jan Hofheinz für einige Monate in der Evangelischen Kirchengemeinde tätig sein.
Feierlich aber kurz fiel der Gottesdienst zur Verabschiedung und Einführung aus, denn wegen der Corona Epidemie sollte er nur 30 Minuten dauern. Dabei war herzliche Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit in Murg zu spüren. In der Predigt sagte Dekanin Christiane Vogel beiden das Wort „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein“ aus dem 1. Buch Mose, Kapitel 12, zu. „Die Vergangenheit ist geordnet, die Gegenwart ist erfüllt, die Zukunft ist erhellt“, so charakterisierte Vogel die Umbruchsituation.

 

Die bisherige gute Zusammenarbeit mit dem Vakanzpfarrer Martin Rathgeber (Wehr), mit dem Kirchengemeinderat in Murg und seinem Vorsitzenden Jörg Martin hatte sichtbar zu einem herzlichen Verhältnis geführt. Pfarrerin Schelb berichtete von einer berührenden „Abschiedstour“ durch die Gemeinde, da nur wenige Gemeindeglieder wegen des durch Corona beschränkten Platzangebots in der Kirche am Gottesdienst teilnehmen konnten und ein Empfang zur Verabschiedung auch ausfallen musste.

 

Mit strahlendem Gesicht lobte sie die Erfahrungen in der Gemeinde Murg. Viele Personen seien offen auf sie zugegangen, hätten ihre Ideen mit ihr besprochen und tatkräftig mitgemacht. Der Kirchengemeinderat sei durch Vielfalt und viele Gaben geprägt. Es herrsche ein gute Arbeitsatmosphäre und ein guter, persönlicher Umgang. Sie habe viele gute Erfahrungen machen können und Unterstützung erfahren. Nun freut sich Schelb auf Neues in einer auf ein Jahr befristeten Elternzeit-Vertretung in einem Gruppenpfarramt in Freiburg. Nach der Zeit in der ländlichen Gemeinde sucht sie nun Team-Erfahrung in der Stadt.

 

Diakon Jan Hofheinz (26) ist bislang in Heidelberg als Gemeindediakon tätig, ab 1. September wird er einige Aufgaben von Pfarrerin Schelb übernehmen und Vakanzpfarrer Rathgeber tatkräftig unterstützen. Bislang waren seine Schwerpunkte die Konfirmandenarbeit, die Betreuung und Anleitung der Konfi-Teamer, Kindergottesdienst und Religionsunterricht in der Schule. Viel Freude haben ihm auch die „Gottesdienste für junge Erwachsene“ gemacht, die durch aktuelle Pop-Musik geprägt waren. Gottesdienste in Altersheimen und einige Monate Mitarbeit im Kindergarten vermittelten zusätzliche Erfahrungen. Hofheinz möchte in Murg seinen Horizont erweitern, andere Menschen und andere Umgebung kennenlernen. Nach der Tätigkeit in der Stadt ist er neugierig auf die eher ländliche Situation. Anschließend wird er seinen Masterstudiengang in Fach Religionspädagogik beginnen.

 

Im festlichen Gottesdienst durfte die Gemeinde nicht singen, aber Bezirkskantor Matthias Flierl und Opernbariton Gerhard Nennemann beeindruckten an der Orgel bzw. durch seinen Gesang. Der Vorsitzende des Kirchengemeinderats Jörg Martin, Vakanzpfarrer Martin Rathgeber und Dekanin Christiane Vogel sowie Pfarrerin Sonja Schelb und Diakon Jan Hofheinz gestalteten die halbe Stunde am Sonntagnachmittag mit perfekt abgestimmter Zusammenarbeit. Die Gemeinde kann weiterhin positive Impulse erwarten.
(Text und Foto: Karl-Wilhelm Frommeyer)
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Es ist soweit!

Unser Projekt Wildblumenwiese ist gestartet. Die Firma Herzog hat Mitte Mai ihre Arbeit aufgenommen: Zunächst wurde die alte Wiese gemäht und die alte Vegetation mit dem Bagger abgetragen. Das abgetragene Gut wurde dann anschließend zum Recyclinghof gebracht, wo es wiederverwertet und zu Humus gemacht wird. Nachdem der blanke Erdboden nun mit dem Bagger grob aufgelockert und planiert wurde, ging es mit Schaufel und Kreil daran, den Boden fein zu planieren. Nun war der Boden bereit fürs Einsäen der Saatmischung. Das Saatgut wurde vom „Hof BergGarten“ genau auf unseren Standort abgestimmt: Volle Sonne, trocken, alte Wiesenfläche. Nach dem Einsäen wurde der Boden gewalzt – und nun ist die Natur dran!
Bei schönem, wechselhaftem Wetter können wir mit den ersten kleinen Sprossen Mitte Juni rechnen. Schauen Sie doch mal vorbei: Unsere wachsende Wildblumenwiese befindet sich in der Wieladingerstr. 5 in Murg, auf der linken Seite der Einfahrt zum Ev. Pfarramt.

 

Unser größter Dank geht an alle Unterstützer*innen des Projekts: An die Firma Herzog, den Hof BergGarten, an die Projektinitiator*innen, an alle Spender*innen und alle Mitfiebernden! Gemeinsam leisten wir mit unserem Projekt Wildblumenwiese einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt und Bewahrung der Schöpfung. DANKE!

Was blüht uns da?

 In der „Sommerblumenmischung Floriane 1“ vom Hof Berggarten ist eine bunte Mischung an Samen enthalten: Kornrade, Gartenringelblume, Saatwucherblume, Kornblume, Goldmohn, Drachenkopf, Jungfer im Grünen, Großes Löwenmäulchen und Nelkenleimkraut.

Evangelische Kirchengemeinde
Murg-Rickenbach-Herrischried

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